Wissenswertes zum Iran

 

Geographie des Irans

Iran grenzt im Norden an das Kaspische Meer und an Armenien, Aserbaidschan und Turkmenistan, im Osten an Afghanistan und Pakistan, im Süden an den Persischen Golf, im Westen an den Irak und die Türkei. Den Hauptteil des Landes bildet das iranische Hochland, in dem fast alle größeren Städte liegen.


Klima im Iran

Das iranische Hochland hat Kontinentalklima. Die Sommer dort sind warm und trocken. In Teheran liegen die Temperaturen im Juli und August bei bis zu 40°C. In den Gebieten unterhalb von 1.000 m ist es sehr heiß. In den höheren Lagen ist es jedoch auch im Sommer angenehm. Im Winter, von November bis Februar oder März, wird es dort üblicherweise sehr kalt und es kommt zu starken Schneefällen. Das Frühjahr, in dem es kaum regnet, ist nur sehr kurz. Der Herbst ist in allen Gebieten sehr angenehm. Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind erheblich.
In der Khuzistan-Ebene und am Persischen Golf sind die Winter sehr mild, die Sommer heiß (zum Teil über 50°C) und feucht. Am Kaspischen Meer herrscht mildes und zu allen Jahreszeiten relativ ausgeglichenes Klima. Es kommt jedoch immer wieder zu heftigen Regenschauern.
In Teheran herrscht eine extreme Luftverschmutzung, die vor allem durch die Autoabgase verursacht wird.


Flora und Fauna

Große Teile des Iran zeigen eine üppige subtropische Vegetation. Hin und wieder findet man reine Laubwälder. Im Hochland stehen vor allem Laub- und Trockenwälder, während rund die Hälfte der Landesfläche Wüste oder Halbwüste ist - zum Teil mit Sträuchern bewachsen.
Im Bergland findet man noch Bären und Leoparden, weiter oben in den Gebirgsregionen außerdem Mufflons und Steinböcke. In den Wüsten und Steppen sind noch Gazellen zu Hause. Überall im Land gibt es kleine Nagetiere, aber auch Schlangen.
Zu den zahlreichen Vogelarten, die man im Iran finden kann, gehören neben Möwen und Rebhühnern auch Pelikane und Flamingos, Falken und Fasane.

 

Kulinarisches

Die iranische Küche ist bekannt für ihre vielseitigen und würzigen, aber nicht scharfen, Gerichte, deren Zubereitung oft viel Zeit in Anspruch nimmt. Auch wenn es regional große Unterschiede und Spezialitäten gibt, so ist Reis, ob nun süß oder herzhaft, Hauptbestandteil der iranischen Küche. Der im Dampf gegarte Reis wird Tschelo genannt, mit Polo hingegen wird ein Reisgericht bezeichnet, bei dem der Reis mit weiteren Zutaten gekocht wird. Viel verwendet wird frisches Gemüse sowie Lamm-, Rind- oder Hühnerfleisch. Sehr beliebt sind z.B. Kebabs, gegrillte Fleischspieße. Aber auch viele Eintöpfe und unzählige Süßspeisen zeichnen die iranische Küche aus. Als Beilagen zu den Hauptgerichten werden Kräuter, rohe Zwiebeln, Zitronensaft und Knoblauch gereicht. Eine andere typische Beilage ist ein mit Kräutern und Gurkenstücken angereicherter Joghurt. Traditionell wird im Iran nur mit Löffel und Gabel gegessen, Messer werden nicht benutzt. Als Getränke werden oft Fruchtsäfte und natürlich im Samovar gekochter Tee gereicht.