Sehenswürdigkeiten in Vietnam

Verteilt über das ganze Land hat Vietnam einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten. Vietnam bietet seinen Besuchern kulturelle Höhepunkte und eine abwechslungsreiche Naturszenerie. Die Hauptstadt Hanoi mit ihrem lebhaften Gewimmel ist ein Ort, der einen besonderen Charme versprüht und eine spezielle Atmosphäre verbreitet. Nach einer Rundreise laden traumhafte Strände dazu ein, den Urlaub mit einem Badeaufenthalt entspannt ausklingen zu lassen. Dank seiner Vielfalt ist Vietnam als Urlaubsland schon lange kein Geheimtipp mehr und vor allem für Individualreisende und Kulturliebhaber ein hervorragendes Urlaubsziel.

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Sehenswürdigkeiten im Süden von Vietnam

Im Süden des Landes, in Tay Ninh, westlich von Ho Chi Minh Stadt gelegen, befindet sich der Tempel der Cao-Dai Religion. Diese Art der Religion verbindet die Kernthemen des Buddhismus, des Taoismus und des Islam, aber auch Grundsätze aus dem Christentum und aus dem Konfuzianismus. Der Tempel bietet ein buntes farbiges Bild und gilt als eine ganz besondere Sehenswürdigkeit.
Sehr beeindruckend ist das Tunnelsystem von Cu Chi, im Südwesten des Landes. Hier können in unterirdischen Gängen noch die vielen Waffen der Vietkong besichtigt werden, mit denen sich diese während des Vietnamkrieges erfolgreich gegen die Amerikaner zu Wehr gesetzt haben.
Fast die ganze Region südlich von Ho Chi Minh Stadt wird vom Mekong-Delta erfasst. Hier fließt der 4500 km lange Strom mit seinen schier unendlichen Teilarmen Richtung Südchinesisches Meer. Von verschiedenen Städten aus in dieser Gegend kann man hier in vielen Ausflügen, die einen oder auch mehrere Tage dauern, den Strom und das Leben der Menschen die hier leben, genau kennenlernen.
Sehenswert ist natürlich auch Ho Chi Minh Stadt, vielen auch besser unter dem Namen Saigon bekannt. Diese im Süden des Landes am Mekong liegende Stadt ist die heimliche Hauptstadt von Vietnam. Beliebteste Besichtigungsziele sind hier die Altstadt mit seiner Post, das Rathaus und die Kirche Notre Dame. Aber in der Stadt finden sich auch einige sehr imposante Pagoden wie beispielsweise die Giac-Lam-Pagode. Unbedingt besuchen sollte man hier auch die beiden Märkte Ben Thanh und Binh Tay.
Im Hochland des westlichen Berglandes von Vietnam liegt die Stadt Dalat auf einer Höhe von 1500 m. Hier gibt es neben einer sehr schönen und beeindruckenden Landschaft mit zahlreichen Wasserfällen viele Restaurants am See. Hier kann man auch mit Tretbooten gemütlich über den See fahren. Aber auch andere Aktivitäten wie Ponyreiten ist hier möglich und einem der schier unzähligen Stände für Souvenirs kann das ein oder andere Erinnerungsstück eingekauft werden. Dalat ist vor allem bei den Einheimischen als Ausflugsziel sehr beliebt.
Die Türme von Po Klong Garai befinden sich südlich von Nha Trang und diese Anlage gilt als die am besten erhaltene in Bezug auf die Cham-Baukunst hier in Vietnam. Im 13. Jahrhundert wurden hier als Hindu-Tempel vier Türme aus rotem Backstein errichtet und über dem Eingang des Hauptturmes ist ein Relief, das eine tanzende sechsarmige Shiva darstellt.
Idyllisch und malerisch am südchinesischen Meer liegt die Hafenstadt Nha Trang, wo es auch einen wunderschönen und mehrere Kilometer langen Sandstrand gibt. Aber auch in der näheren Umgebung der Stadt, beispielsweise bei Phan Thiet gibt es weitere sehr schöne Strände. Doch auch die Chan-Türme von Po Nagar sowie die Kathedrale von Nha Trang sind einen Besuch wert. Unbedingt sollte auch der Tempel Chua Long Tu besichtigt werden, der sich auch einem Hügel hier in der Stadt befindet.

Sehenswürdigkeiten in der Mitte von Vietnam

Ca. 50 km westlich von Hoi An liegt die Ruinenstätte von My Son. Dies war im Zeitraum vom 4. bis zum 13. Jahrhundert die bedeutendste Kultstätte der Hindus im Champa-Reich und wurde vor ungefähr 100 Jahren erst wieder entdeckt. Die zum Weltkulturerbe gehörende Stätte wurde von den Amerikanern aber leider während des Vietnamkrieges in großen Teilen zerstört, weil diese hier ein Hauptquartier des Vietkong vermutet hatten.
Etwa 30 km südlich von Da Nang, der größten Stadt in der Mitte des Landes, liegt die Stadt Hoi An. In früheren Jahren zählte die Stadt neben Macau und Malacca zu den bedeutendsten Hafenstädten in ganz Südostasien und hier blühte der internationale Handel. Sehr schön ist vor allem die Altstadt und die Stadt zählt wegen ihrer zentralen Lage und der sehr gut erhaltenen Substanz der Bauten in Zentralvietnam zu einer der wichtigsten Zentren des Tourismus.
Ebenfalls zum Weltkulturerbe zählt die ehemalige Kaiserstadt Hue und hier findet man auch den Königspalast mit der „Verbotenen Stadt“. Besonders sehenswert sind hier das Südtor Ngo Mon, die leider fast völlig zerstörte verbotene Stadt und die neun Urnen. In der Oststadt befindet sich auch noch der Museumskomplex, den es zu besichtigen lohnt. Wer Lust auf eine kleine Fahrradtour hat, der kann sich südlich der Stadt die Kaisergräber der Nguyen-Dynastie ansehen.

Sehenswürdigkeiten im Norden von Vietnam

Nördlich der Hauptstadt Hanoi liegt in einem wunderschönen Tal auf einer Höhe von 1600 m die Stadt Sapa. Diese Stadt zählt vor allem für Trekkingliebhaber als idealer Ausgangsort, um von hier aus mehrtägige Wanderungen in das Hochland von Vietnam zu unternehmen und auch den höchsten Gipfel von Vietnam zu besteigen. Allerdings kann es hier im Winter ziemlich kalt werden und deshalb ist für den Norden des Landes das Frühjahr die beste Reisezeit.
Die Pilgerstätte Perfume Pagoda liegt etwa 60 km südwestlich von Hanoi. Diese Stätte ist für viele Buddhisten in den Monaten Februar/März das Ziel für eine Pilgerfahrt und dann ist hier sehr viel Betrieb in der großen Höhle und den Tempeln, die es hier gibt. Für die Touristen gibt es hierher zu diesem Ort das ganze Jahr über die Möglichkeit, von Hanoi aus Tagesausflüge zu unternehmen, zu denen neben einer kurzen Wanderung auch eine Bootsfahrt gehört.
Als eine der schönsten Landschaften in ganz Südostasien gehört die im Nordosten des Landes liegende Halong Bay. Hier gibt es mehr als 3000 kleine und meist bewachsene Karstfelsinseln zu bestaunen, die hier auf einer Fläche von etwa 2000 km² verbreitet sind. Bootstouren durch die die Landschaft mit Felsen, Mangroven und Grotten können von Halong City aus unternommen werden.
Im Norden des Landes liegt die Hauptstadt Hanoi mit ihren sehr eigenen aber dennoch liebenswürdigen Charme. Die Stadt ist eigentlich sehr konservativ und kommunistisch geprägt, hat aber sehr viel alte Bauten zu bieten. Neben vielen alten Tempeln und herrlichen Parks gibt es hier auch das Mausoleum von Ho Chi Minh. Aber auch die Altstadt und der Literaturtempel, der nördlich des Hoan Kiem Sees liegt, sind sehenswert und gelten als Musterbeispiel für gut erhaltene vietnamesische Baukunst.