Wissenswertes zu Indien

Indien zählt nicht nur zu den größten Ländern der Erde, es ist auch eines der faszinierendsten und abwechslungsreichsten für Reisende und Urlauber. Der indisch Subkontinent reicht von der tropischen Zone im Süden bis hinauf zu den höchsten Gipfeln der Erde im Himalaya. Mit 1.2 Milliarden Einwohnern ist beinahe jeder 5. Erdenbürger Inder.


Indien Studienreisen | Indien Rundreisen | Regionen in Indien | Reiseinfos für Indien


Geographie Indiens

7000 Kilometer lang ist die Küste Indiens. Der krasse Gegensatz zur gebirgigen Region mit dem Kangchendzönga mit 8.598 Metern als höchstem Punkt Indiens, sind die Küstenregionen  Im Nordosten grenzt die größte Demokratie der Welt mit dem Himalaya Gebirge an Nepal, Tibet, Bangladesch, Bhutan und Myanmar. Im Südwesten grenzt Indien an Pakistan. Die geteilte Region Kashmir steht im Süden unter indischer Kontrolle, im Norden gehört Kashmir zu Pakistan.

Das Karakorum Gebirge im Nordwesten Indiens und der Himalya werden vom Indus durchschnitten, der dem Land auch den Namen gibt. Südlich der Gebirgsregionen findet man den fruchtbarsten Teil Indiens vor. Hier, wo Ganges, Indus und der dritte große Fluss Brahmaputra die Ebene speisen, ist auch das wirtschaftliche Zentrum zu finden. Die größte Stadt Delhi bildet gemeinsam mit Agra und Jaipur das sogenannte Goldene Dreieck, Ziel vieler Indien Rundreisen.

Klima in Indien

Monsunabhängig (Juli-September), heiße Trockenzeit (April-Juni), in Nordindien stärkerer Jahreszeitlicher Wechsel.

Flora und Fauna in Indien

Vom tropischen Regenwald bis hinauf ins ewige Eis beheimatet Indien alle Klimazonen dieser Erde. Die Wüste Thar ist eines der großen Trockengebiete in Zentralindien. Im Süden dominiert der Dschungel, der Kerala in ein tropisches Badeparadies mit langen Sandstränden verwandelt, die fast an die Karibik erinnern.

Auch die Tierwelt Indiens ist sehr artenreich. Der indische Königstiger ist mit dem Elefanten wohl das bekannteste Tier Indiens. Dank der Offensive im Bereich des Tierschutzes kann sich die Population dieser wundeschönen Raubkaten langsam wieder erholen. Auch Leoparden und Löwen kann man mit etwas Glück in den Naturparks sehen. Das Wappentier Indiens aber ist nicht der Tiger, sondern der Pfau. Als heilig gelten in Indien viele Tiere, darunter auch der Affe. Das hat zur Folge dass man nicht selten inmitten des Großstadttrubels in einer der indischen Städte auf Affen trifft. Vom Krokodil über die Kobra, Bären, Antilopen Hirsche, Wildschweine und Füchse kann man in Indien fast jedes Tier unserer Erde antreffen.

Indische Geschichte

Um 2500 vor Christus bildete sich am Gebiet des heutigen Indiens bereits die erste Hochkultur. Zur Zeit als Ägypten von den Pharaonen beherrsch wurde, im Zweistromland Assyrer und Babylonier an der Macht waren, Europa noch in einer primitiven Entwicklungsstufe steckte, bildeten sich im Industal in Nordindien bereits Städte mit Kanalisation und Badeanstalten.

Die Grundlagen der heutigen Kultur Indiens bildeten sich in der vedischen Periode zwischen 1500 vor Christus und 500 vor Christus. Zu dieser Zeit enstanden die Religionen des Buddhismus und Hinduismus, die Indien und den gesamten Ost- und Südostasiatischen Raum bis heute prägen. Indien war die prägende Kraft in Südostasien. Reiche wie die Khmer im heutigen Kambodscha mussten sich den

Die Zeit des europäischen Mittelalters ist in Indien die Zeit, in der arabische Herrscher in Nordindien die Kontrolle über das Land erlangen konnten. Erst ab dem 14. Jahrhundert konnten sich die hinduistischen Fürsten zumindest für kurze Zeit erfolgreich gegen die islamanischen Herrscher durchsetzen. Die arabischen Herrscher schufen in Indien aber ein gut funktionierendes Staatswesen, das dem Norden des Landes mehr Wohlstand brachte als den hinduistisch geprägten Königreichen im Süden Indiens.

Mit der Entdeckung Indiens durch die Europäer setzte eine starke Kolonialisierung ein. Den Anfang dieser für Indien verhängnisvollen Periode machten die Portugiesen. Im 19. Jahrhundert war Großbritannien "Schutzmacht" Indiens, was nichts anderes als Fremdherrschaft für das Land bedeutete, in dem es immer wieder zu sozialen Spannungen zwischen Muslimen und Hindus kam. Erst 1947 konnte Indien den Weg in die Unabhängigkeit beschreiten. Maßgeblichen Erfolg dabei hatte der gewaltfreie Widerstand Mahatma Gandhis.

Nach der Unabhängigkeit Indiens bildete sich im Nordwesten der Staat Pakistan mit muslimischer Prägung. Bis heute gibt es Spannungen zwischen den beiden Ländern. Sozialen Unfrieden und Separationsbewegungen gibt es im multiethnischen Indien immer wieder. Traurige Berühmtheit erlangt der Kaschmir Konflikt bis heute. Auch der Unfrieden zwischen Hindus und Moslems kommt immer wieder zum Vorschein. Trotz wirtschaftlichen Fortschritts in den letzten 10 Jahren und Wirtschaftswachstum, kämpft Indien noch immer mit dem Problem der Armut. Ein großer Teil der Bevölkerung muss mit weniger als einem Dollar pro Tag auskommen. Die zunehmende Industrialisierung der der wachsende Energiebedarf haben zudem Umweltprobleme offenbart. Auch Bevölkerungswachstum ist ein Problem Indiens, das man so bald wohl nicht in den Griff bekommen wird. Vor allem in den Ballungszentren wie Mumbai und Delhi ist.


Indien Studienreisen | Indien Rundreisen