Reisetipps und Wissenswertes zu China

Dank einzigartigen Landschaften, vielfältige Kultur aus Jahrtausenden und faszinierende Bauwerke auf der einen Seite, moderne Entwicklung auf der anderen Seite ist China bei den Urlaubern als Reiseziel in den letzten Jahren immer beliebter und interessanter geworden. Unsere China Rundreisen bieten einen intensiven Einblick ins Reich der Mitte.

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Geographie Chinas

China ist mit seinen 1,34 Milliarden Einwohnern der bevölkerungsreichste Staat der Welt und von seiner Fläche her der größte Staat in Ostasien. Weltweit ist China von seiner Fläche her der viertgrößte Staat auf der Welt. Allein das Festland von China ist mit einer Größe von 9,5 Millionen Quadratkilometern so groß wie die USA. Es gibt viele natürliche Grenzen, das China von seinen 14 Nachbarländern trennt. So findet man im Osten und im Südosten das Gelbe Meer, das Ostchinesische und das Südchinesische Meer, als Grenze vor. Im Süden, Südwesten, Westen und im Nordwesten gibt es sehr hohe und gewaltige Bergmassive und im Norden sind Steppen und Wüsten die Grenze. Grenzflüsse wie etwa den Amur oder den Ussuri findet man im Nordosten des Landes. China hat eine Ausdehnung in Nord-Süd-Richtung von 4500 km und von Ost nach West beträgt die Entfernung 4200 km. Allein die Küstenlänge der Seegrenzen von China belaufen sich auf stolze 14.500 km. Der längste Fluss Chinas ist der Yangtsekiang mit einer Länge von gigantischen 6300 km. Zum chinesischen Gebiet und an der Grenze zu Nepal liegend gehört der Mount Everest als höchster Berg der Welt ebenso zu beeindruckenden geographischen Höhepunkten in China wie auch die Tatsache, das China mit 22.133 km die längste Staatsgrenze der ganzen Welt aufweisen kann.

Klima in China

Genauso vielfältig und abwechslungsreich wie die Geographie des Landes ist, so vielseitig ist auch das Klima, das man in China vorfindet. Sage und schreibe 18 verschiedene Klimazonen gibt es hier in diesem Land. Ein sehr typisches und ausgeprägtes kontinentales Klima findet man im Westen, im Nordosten und im Norden des Landes. Typisch sind hier sehr kalte Winter und heiße Sommer. Subtropisches bis tropisches Klima findet man im Süden von China, während die Region Tibet ein ganz besonderes Hochgebirgsklima aufweist. Durch das bestehende Klima in China ist der landwirtschaftliche Anbau fast nur im südöstlichen Teil des Landes möglich.

Flora und Fauna in China

Mehr als 10 Prozent aller Wirbeltierarten dieser Welt, verteilt auf etwa 6300 verschieden Arten leben allein in China. Zu den besonders seltenen Tierarten in China gehören der weltberühmte große Panda-Bär, die Stumpfnasenaffen sowie der südchinesische Tiger. Sehr seltene Gattungen sind auch der Ohrfasan und der China-Alligator. Hingegen muss man davon ausgehen, dass der vor allem im Jangtse lebende Flussdelphin mittlerweile so gut wie ausgestorben ist. China liegt, was die Pflanzenwelt betrifft, hinter Malaysia und Brasilien auf dem dritten Platz der artenreichsten Pflanzen. Hier gibt es eine artenreiche Vielfalt beim beliebten Rhododendron und mehr als 500 verschiedene Bambusarten. Sehr bekannt sind natürlich auch die in der Medizin verwendeten Pflanzen wie der Ginseng, der Bocksdorn, der Notoginseng, aber auch der Saflor.

Geschichte Chinas

Mit dem Ende des zweiten Weltkrieges endet in China auch der Bürgerkrieg zwischen den Kommunisten und der Kuomintang, der chinesischen Nationalpartei. Die Kommunisten errangen hier die Herrschaft über das gesamte Festland und die Kuomintang flüchteten auf die Insel Taiwan. Mao Tse-Tung rief am 1.10.1949 die Volksrepublik China aus und gründete einen kommunistischen Staat. Nachdem er mit Versuch gescheitert war, die Landwirtschaft und die Industrie entscheidend zu verbessern, zettelte er im Jahr 1966 die Kulturrevolution an und stürzte das Land damit für ein ganzes Jahrzehnt in das völlige Chaos. Die sogenannten Roten Garden wüteten furchtbar im Land und vernichteten unzählige von Kulturschätzen und Kulturdenkmälern und vor allem Tibet hatte besonders darunter zu leiden. Alles was nicht in das kulturelle System und das proletarische Schema passte, wurde blind zerstört. Ein Großteil der Klöster und viele historische Stätten dort wurden völlig dem Boden gleichgemacht. Erst nach dem Tod von Mao im Jahre 1976 lockerte sich auch die ständige Kontrolle über den Menschen und das Land begann seinen Weg zur sozialistischen Marktwirtschaft. Seitdem ist die Wirtschaft von China extrem schnell gewachsen und ist unvergleichbar mit dem Wachstum von anderen Ländern. Leider ging diese Entwicklung sehr zu Lasten der Umwelt und auch die Unterschiede zwischen arm und reich werden in China immer größer. Doch China steht auch wegen seiner Innenpolitik noch immer sehr unter Kritik und dem Land wird immer noch eine sehr starke autoritäre Diktatur nachgesagt, wie die fehlende Preisfreiheit eindrucksvoll bestätigt.

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